Das Schöne, das Hässliche und die Schweiz
«Jau sun e stun neu bandun» hallt es vom Plattenspieler durch das Zimmer meiner Kindheit. Lieder wie dieses machten mich mit unserer vierten Landessprache Rätoromanisch vertraut. Auch wenn ich, wie bis heute, kaum ein Wort verstand, erkannte ich die Sprache schon damals an ihrem Klang. Doch auch der Klang der Stimme, die sie sang, blieb unvergesslich – es war die Stimme des Bündner Liedermachers, Autors und Geschichtenerzählers Linard Bardill.
Unter dem Titel «Das Schöne, das Hässliche und die Schweiz» präsentiert die Zeitschrift «Die Freien» ein sehr ausführliches, persönliches und zweiteiliges Porträt von Linard und geht der Frage nach: Wer ist dieser Schweizer Künstler, der einerseits die Heimat besingt, andererseits die Mächtigen anprangert?