LITERARISCHES ROADMOVIE

Neues Buch: A 13 / Geschichten vom Eilen und Verweilen von Linard Bardill und Lorenz Custer

Die A13 führt von St. Margrethen bis Bellinzona – wer fährt, sieht wenig. Ein Schriftsteller und ein Landschaftskalligraph halten inne und üben sich im Gespräch und im Schweigen. An Brücken, Steinbrüchen, Höhlen und Pizzerien. An Orten, die man vom Steuer aus kaum findet.

A13 – Geschichten vom Eilen und Verweilen ist ein Buch über die Kunst, an der Landschaft, an der Architektur, an den grossen und kleinen Fragen der Zeit und aneinander aufzuwachen.


Lesereise an die Autobahnorte des Buches
(Daten & Orte)

28.5.26 • 20:00 Uhr • Chur, Buchhaus Lüthy
29.5.26 • 12:00 • Zürich, Paulus Akademie
29.5.26 • 20:00 Uhr • Splügen, Bodenhaus
30.5.26 • 16:00 Uhr • Untervaz, Zementfabrik Holcim
31.5.26 • 10:30 Uhr • Grono, Valdort
4.6. 26 • 19:30 Uhr • Diepoldsau, Kulturhaus Thurnherr
5. 6.26 • Mels, Steinbruch Verucano
6. 6.26 • 15:30 Uhr • Buchs/Sevelen, Autobahnraststätte Rheinthal
7.5. 26 • 10:00 Uhr • Thusis, Tiefbauamt


Pressetext

«Die A13 gilt, als das, was sie ist: eine Durchfahrt. Von Sankt Margrethen bis Bellinzona – zweihundert Kilometer, die man so schnell wie möglich hinter sich bringen will. Doch was liegt an den Rändern dieser Strasse? Was wartet in den Orten, die man vom Steuer aus nur als verschwommene Silhouetten wahrnimmt?

Der Schriftsteller Linard Bardill und der Landschaftskalligraph Lorenzo Custer haben sich aufgemacht, es herauszufinden. Gemeinsam bereisten sie die A13 – nicht mit sturem Blick auf Tempo und Spurwechsel, sondern mit der Bereitschaft innezuhalten. Was entstand, ist ein literarisch-künstlerisches Reisebuch, das die Spannung zwischen dem Zwang des Eilens und der Kultur des Verweilens auslotet: Bei einem Zementwerk und einer vorrömischen Einweihungs-Höhle, bei einem Pferdemetzger und einem mutigen Grenzwächter, bei einer neapolitanischen Pizza und einem bordeauxroten Stein aus dem Innern Afrikas.

A13 – Geschichten vom Eilen und Verweilen ist kein Reiseführer und kein Autobahnroman. Es ist ein Gespräch – zwischen zwei alten Männern, zwischen Norden und Süden, zwischen Architektur und Landschaft, zwischen dem, was wir kennen, und dem, was wir zu kennen glauben. Die Texte von Linard Bardill und die Zeichnungen von Lorenzo Custer ergänzen einander wie Fahrtwind und Stille. Und es ist ein Buch über das Geschenk, aneinander aufzuwachen.»

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