A13 Geschichten vom Eilen und Verweilen
Literarische Erkundungen entlang der Autobahn. Mit Texten von Linard Bardill und Illustrationen von Lorenz Custer.
Knapp zweihundert Kilometer ist sie lang und verbindet das St. Galler Rheintal mit dem Tessin. Die A13 ist für viele ein Unort, nicht mehr als ein notwendiges Übel. Auch Linard Bardill und Lorenzo Custer sind jahrelang, jeder auf eigenen Wegen, über die Nord-Süd-Autobahn gefahren, ohne innezuhalten. Erst als der Geschichtenerzähler aus dem Domleschg und der Landschaftskalligraf aus dem Malcantone zufällig aufeinander trafen, begannen sie, an den Rändern der A13 nach Geschichten und Geheimnissen zu suchen.
Sie sind fündig geworden im Zementwerk Untervaz und im Verrucano-Steinbruch in Mels, sie haben die Spuren von Nietzsche in Splügen und die des heiligen Nepomuk in Oberrealta entdeckt, sind in Buffalora auf einen neapolitanischen Pizzaiolo und in der Raststätte Rheintal auf das Glück gestossen.
Mit ihren Erzählungen und Zeichnungen illustrieren sie, dass die A13 aus unglaublich viel mehr als nur aus Beton und Bitumen besteht. Das Buch ist kein Reiseführer und kein Autobahnroman. Es ist ein Gespräch – zwischen zwei alten Männern, zwischen Norden und Süden, zwischen Architektur und Landschaft, zwischen dem, was wir kennen, und dem, was wir zu kennen glauben. Die Texte von Linard Bardill und die Zeichnungen von Lorenzo Custer ergänzen einander wie Fahrtwind und Stille. Und es ist ein Buch über das Geschenk, aneinander aufzuwachen.
Das Buch erscheint am 20. Mai 2026 und kann ab sofort vorbestellt werden.
Herausgegeben vom Rotpunktverlag AG.
Mit ca. 30 Zeichnungen • ca. 120 Seiten, gebunden, Lesebändchen • Format 21,5 × 14,5 cm • ISBN 978-3-03973-086-5, WG 1100

Presse, Stimmen, Meinungen…
»Custer ist ein Meister des Antönens und Weglassens, was die Betrachter dazu anhält, die Bilder und die dazugehörenden Texte auf eigene Weise
zu Ende zu denken.«
Frank von Niederhäusern, Kulturtipp, über Tessiner Horizonte – Momenti ticinesi von Fabio Andina und Lorenzo Custer

